Schiebocker in Markkleeberg

Noch nie hat der BFV ein Spiel gewonnen, wenn eine Frau das Geschehen mittels Pfeife leitete. Auch dieses Mal sollte es nichts werden, da half es auch nicht, dass die Schiri eine der Besten auf dem Platz war. Warum sie trotzdem von einzelnen mitgereisten Schiebockern ununterbrochen auf tiefstem Niveau bepöbelt wurde, bleibt deren Geheimnis. Wenn man nicht klar kommt, sollte vielleicht auf das ein oder andere Bier verzichtet werden. Klingt jetzt böse, ist nicht ganz so böse gemeint, muss ich aber auf Grund meiner Stellung als Fanmutti mal ansprechen. Dansi sah es ein und gab alles, seine Wegbegleiter vom Trinken abzuhalten. Da war unser Tanzbär so frei, ein Tablett voll mit Bier zu holen und dann machten sich die Becher einfach selbstständig und gingen schon mal vor. Sehr schade. Ähnlich geschickt stellte sich ein uns nahe sitzender, junger Mann, der wohl noch vor einigen Jahren in Bischofswerda lebte, bei dem Versuch an, den Ball von der Tribüne zurück aufs Spielfeld zu befördern. Erst stürzte er nach vorn, worauf hin er sich im Zaun verfing. Danach stürzte er nach hinten, um anschließend wieder nach vorn zu fallen. Als der Ball endlich wieder dort war, wo er hin gehört, lief das Spiel schon einige Minuten mit dem Ersatzball weiter. "Das war wohl doch eine Goldkrone zuviel" entschuldigte er sich. Die 13 Mitgereisten versuchten bisschen Stimmung auf die Ränge zu bringen. Ansatzweise hat es geklappt, auch dank Matek, verantwortlich für die Jahrhundert- Uffta. Wer die verpasst hat, darf sich ärgern.
Auf dem Platz tat sich nicht viel aufregendes. Nach einer halben Stunde das sehr schöne Führungstor der Gäste, in der zweiten Hälfte der unglückliche aber für Markkleeberg verdiente Ausgleich. Noch eine Chance hier und da- das war`s. Die blau- gelben auf dem Platz gaben aber wieder alles, leider sprang nicht mehr dabei raus. Ansonsten leckeres Essen, annehmbares Wetter, jetzt hab ich keine Lust mehr, tschüss.

Danke und Tschüss

Claus

20.10.04


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