Schiebocker in Leipzig
Ein Mal mehr die Winterpause mit Ach und Krach und einer Fahrt nach Plauen zum mittwochabendlichen Testspiel überstanden, führte uns unser Weg ein Mal mehr nach Leipzig, ein Mal mehr zu einer zweiten Vertretung, ein Mal mehr zu der des FC Sachsen. Die Anbindungen unserer Landesligagegner ans öffentliche Nahverkehrsnetz ist nicht immer als gut zu bewerten, fällt teilweise ganz weg, weswegen wir uns Sonnabendmittag am Dresdener Hauptbahnhof einfanden, um eine der wenigen günstigen Möglichkeiten zu nutzen, das Auto, Dansis oder Eifs Auto, einfach mal stehen zu lassen. Eif. Der Fall Eif. Eifinator schlägt zurück. Schön wäre es gewesen, doch leider gab es da eine oder mehrere Verhinderungen. Wie die aussahen erklärte er mir kurz am Telefon: "...geht wirklich nicht, war gerade einkaufen, muss dann noch tanken und". Ja, und dann war der Akkumulator, bzw. das Ausredenrepertoire am Ende. Es liegt mir fern mich zu beschweren. Ist ja jedem seine Sache wie man so schön sagt. Allerdings muss auch jeder mit einer liebevollen Erwähnung rechnen. So waren wir also nur zu Dritt. Die schönste Krankenschwester des Landes, Miss Tellertaxi 1997 und eine wirklich äußerst unattraktive Studentin, die selbst beim Saufen liest, brachten die Anreise ohne erwähnenswerte Ereignisse hinter sich. In Leutzsch aus dem Zug gestolpert, schwankten wir lautstark Richtung Alfred Kunze Stadion, wo schon der Rest des Haufens wartete, mitunter ebenfalls gut abgefüllt. Mit der Auffüllung der verbrauchten Bierreserven sah es auf dem Nebenplatz schlecht aus, doch sollte Herr Kümmerling für eine willkommene Abwechslung sorgen. Auch war er dafür gut herauszufinden, wer unter Mithilfe seiner Kumpanen den meisten Vollkörperkontakt zum schneebedeckten Boden herstellen kann. Leider fand sich nur eine Testperson, womit der Sieger zeitig feststand, was den jubelnden Mob nicht davon abhielt das Ergebnis durch mehrmalige Wiederholungen zu manifestieren. Gratulation an- na, ich sag es lieber nicht. Das war schon nach dem Spiel. Viel habe ich leider nicht mitbekommen vom Geschehen auf dem Platz. Viel zu sehr mit Lieder trällern beschäftigt gewesen. Bin im Nachhinein froh, zu denen gehört zu haben die sangen und nicht zu denen die zuhören mussten. Vielleicht irre ich mich. Aber mir düngt, einem halbbesoffenen 4- bis 5- Mannchor zuhören zu müssen stellt nicht den Höhepunkt der akustischen Genüsse dar. Aber was soll`s, die Auswechselspieler fanden es wohl lustig. Aus Schiebocker Sicht ist das 1:1 Unentschieden am besten mit ärgerlich zu umschreiben. Zwar ging das Resultat vollkommen in Ordnung, doch sorgt ein Ausgleich kurz vor Schluss immer für hängende Köpfe. Mehr kann ich dazu nicht schreiben, verzeiht mir bitte. Letztendlich der Dank an Rigo fürs Mitnehmen.
Übrigens, wer den in diesem Text versteckten Liedtitel einer ehemaligen Hip Hop Gruppe findet, bekommt beim nächsten Heimspiel ein Bier von mir. Aber nur der Erste.
Danke und Tschüss
Miss Tellertaxi ´97 Claus
(PS: Außerdem danken wir alle Heike für die leckere Verpflegung während des Spiels, nicht wahr Fissler ?)
10.03.05
zurück zur übersicht