Schiebocker in Königswartha
Mahlzeit.
Ich wurde mal wieder genötigt einen Aufsatz zu verfassen.
Es geht wie immer um die beste Band der Welt im deutschen Fußball, den BFV. Als erstes kommt heute das Ende. Danci hat mir verboten zu erwähnen, dass er uns die Rückfahrt mit seinen 1a Blähungen versüßte die anderswo sofort Terroralarm ausgelöst hätten.
"G. Bush von jungem Kriegsgegner totgepupst."
In Patricks Auto konnte er noch Zweifel geltend machen, aber als es zu zweit zurück nach Dresden ging und er immer noch den Unschuldigen mimte, stieß er damit dem Fass den Boden aus. Frechheit.
Auf jeden Fall soll ich darüber nichts schreiben, also mach ich das auch nicht.
60 Schiebocker und die Glücksgöttin, die uns noch sehr helfen sollte, versammelten sich auf der Gegengerade zum " Ich fahr bei diesem Scheißwetter nach Königswartha, hab ich sonst nichts zu tun? "- Treffen.
Wobei angemerkt werden muss, dass Bischofswerda in dieser Saison sehr erfolgreichen
und guten Fußball spielt, und es sich auch mal lohnt nass zu werden.
Die Gastgeber boten uns anfangs einen netten Empfang. Kartenhäuscheninsasse und Bratmaxe am Grill überboten sich in Freundlichkeit und ich freute mich auf einen angenehmen Nachmittag. Das es sich die Schiebocker direkt hinter der heimischen Auswechselbank gemütlich machten war dann aber kein gutes Omen.
Auf Pöbeleien brauchte man so auch nicht lange zu warten. Das ist für die Betroffenen zwar nicht schön, doch macht immer wieder Spaß und andersherum wäre es auch nicht anders.
Den ersten guten Eindruck konnten die Königswarthaer allerdings auch nicht
bestätigen. Nachdem der Trainer ein Foul an einem Schiebocker Spieler mit "Pech gehabt"
kommentierte war die Stimmung am Höhepunkt angelangt. Kurz darauf kam Hains Traum- und Siegtor und einige Biw`ler waren kurzzeitig in Überlegungen verstrickt, der sichtversperrenden Blechhütte einen neuen Standort zu zuweisen, was dann aber ausfiel.
Danach zitterten sich alle dem Ende eines sehr guten Bezirksligaspiels entgegen. Königswartha war dabei die etwas überlegene Mannschaft und ging nur sehr unglücklich als Verlierer vom Platz.
Am Schluss kommt jetzt der Anfang.
Beim Warten auf Matek entschlossen wir uns in stillschweigender Übereinstimmung, diese Auswärtsfahrt unseren Muttis zu widmen.
Warum? Wegen Sprüchen wie folgenden:
Da muss ich ja morgen eher kochen.
Ach komm, ich mach dir schnell noch was.
Hast du keine Jacke?
Wann bist du wieder da? Ich habe gebacken.
Danke an alle Fußballfanmuttis.
Danke und Tschüß
Fanpolizist Claus
30.11.03
zurück zur übersicht